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| Archiv |
Geheimes Staatsarchiv PK |
| VI. HA, Nl Brackmann, A. |
| 1906 - 1943 |
| Brackmann, Albert |
Vorwort: Brackmann, Albert, D. Dr., Universitätsprofessor, Generaldirektor der Preußischen Staatsarchive i. R. und kommissarischer Leiter des Reichsarchivs, Berlin-Dahlem, Garystraße 40
Geboren: 24. Juni 1871 in Hannover, aus braunschweigischer Patrizier-, Gelehrten- und Geistlichen Familie, Urenkel des Generalsuperintendenten D. Brackmann-Alfeld, mütterlicherseits des Großindustriellen Johann Egestorff-Linden b. Hannover
Bildungsgang: Lyzeum II (Goethe-Gymnasium) in Hannover und Königliches Gymnasium in Göttingen
Universitäten: Tübingen, Leipzig, Göttingen (Theologie-Historik).
Militärzeit und Kriegsauszeichnungen: da dienstuntauglich im Lazarett- und Verwaltungsdienst tätig E. K. II am weiß-schwarzen Bande Rote Kreuz-Medaille III. Klasse Verdienstkreuz
Berufsgang u. a.: 9. Mai 1896 Staatsexamen (phil.) 1898 Promotion zum Dr. phil. von 1898 bis 1901 Mitarbeiter des Mon. Germ. Hist. von Ostern 1901 bis Ostern 1905 im höheren Schuldienst in Berlin und Hannover 1905 a. o. Professor für Geschichte und historische Hilfswissenschaften in Marburg 1913 o. Professor in Königsberg in Preußen 1920 o. Professor in Marburg 1922 als Nachfolger Dietrich Schäfers o. Professor an der Universität Berlin 1929 Generaldirektor der Preußischen Staatsarchive und 1. Direktor des Geheimen Staatsarchivs in Berlin-Dahlem 1935 kommissarischer Leiter des Reichsarchivs Oktober 1936 Erreichung der Altersgrenze - Verleihung des Ehrenkreuzes des Deutschen Roten Kreuzes I. Klasse
bereits 1925 korresp. Mitglied der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen und ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften 1929 korresp. Mitglied bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ferner ordentliches Mitglied der Zentraldirektion der Mon. Germ. Hist. und der Historischen Reichskommission seit 1934 stellvertretender Vorsitzender der Historischen Reichskommission für das Reichsarchiv und der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften bereits seit 1931 Leiter der Publikationsstelle des Geheimen Staatsarchivs seit 1933 Vorsitzender der Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft
Veröffentlichungen: Mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften Geschichte des Ostens
Bücher: Germania Pontificia I, II und III (1910/1935) Studien und Vorarbeiten zur Germania Pontificia I und III (1912 - 1937) Ostpreußische Kriegshefte I - V (o. D.) Papsttum und Kaisertum im Mittelalter (1926) Die Ostpolitik Ottos des Großen (1926) Der Streit um die deutsche Kaiserpolitik des Mittelalters (1929) Kaiser Friedrich II in mythischer Schau (1929) Otto der Große (1931) Frühmittelalter, Hochmittelalter, Spätmittelalter (1932) Deutschland und Polen (1933) Die Anfänge des polnischen Staates (1934) Reichspolitik und Ostpolitik im frühen Mittelalter (1935) Der Mittelalterliche Ursprung der Nationalstaaten (1936) Zantoch, eine Burg im deutschen Osten (1936) German and Eastern Europe (1937) Magdeburg als Hauptstadt des deutschen Ostens im frühen Mittelalter (1937) Otto der Große (1937) Kaiser Friedrich II (1937) Die Anfänge der abendländischen Kulturbewegung in Osteuropa und deren Träger (1938)
Zeitungspublikationen: bis 1926 regelmäßig politische Leitartikel in der "Königsberger Allgemeinen Zeitung"
Prof. Albert Brackmann starb am 18. März 1952 in Berlin |
| Lebensdaten: 1871 - 1952 |
| 3 lfm (150 VE) |
| Ggf. Urheberrechte/Nutzungsrechte prüfen |
| 31.12.2099 |
| Datenbank; Findbuch, 1 Bd. |
118659715
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Philipps-Universität Marburg Albertus-Universität zu Königsberg i. Pr. Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin Preußen Preußisches Geheimes Staatsarchiv Monumenta Germaniae Historica |
Lebensdaten: 1871-1952 Exakte Lebensdaten: 24.06.1871-17.03.1952 |
Geburtsort: Hannover Sterbeort: Berlin-Dahlem |
| Brackmann war zunächst Hauslehrer bei Baron von Alten in Hemmingen bei Hannover und wissenschaftlicher Hilfslehrer am Luisenstädtischen Gymnasium in Berlin und unterrichtete ab 1902 in der Stellung eines Oberlehrers an einer Schule in Hannover. 1905 war er außerordentlicher Ordinarius in Paul Kehrs „Institut für Historische Hilfswissenschaften“ in Marburg, 1913 Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Königsberg, 1920 wieder in Marburg und ab 1922 als Nachfolger von Dietrich Schäfer an der Universität Berlin. 1929 wurde er zum Generaldirektor der preußischen Staatsarchive und Ersten Direktor des Geheimen Staatsarchivs, 1935 zum kommissarischen Leiter des Reicharchivs ernannt. Er trug zur Einrichtung des Instituts für Archivwissenschaft und geschichtswissenschaftliche Fortbildung bei, das im Mai 1930 in Berlin-Dahlem eröffnet wurde, und diente als erster Leiter. 1936 Ruhestand. |
| Brackmann, Albert |
| Männlich |
Brackmann, Albert Theodor Johann Karl Ferdinand Brackmann, A. Brackmann, Albertus Brackmann, Albrecht Brackmann, Albert Louis Theodor Johann Karl Бракманн, Альберт |
| Brackmann, Albert (v:Vater) |
Historiker Archivar Hochschullehrer Gymnasiallehrer Archivdirektor Prof. Dr. phil. |